Herz-Kreislauferkrankungen und deren Auswirkungen

In der heutigen Zeit haben sich Herz-Kreislauferkrankungen zu einer Zivilisationskrankheit entwickelt. Viele Menschen leiden unter diesen Problemen und bekommen deren Auswirkungen stark im Alltagsleben zu spüren. Wer länger gesund bleiben möchte, kann aber selbst das Risiko für deren Eintreten verringern.

Hintergründe von Herz-Kreislauferkrankungen

Es gibt viele verschiedene Ursachen für Herz-Kreislauferkrankungen. Speziell Menschen mit bestehenden Risikofaktoren erkranken mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit daran. Aber auch gesund lebende Personen können darunter leiden, wenn bereits eine familiäre Veranlagung besteht. Des Weiteren können ein fortgeschrittenes Alter, erhöhte Cholesterinwerte und Diabetes dazu führen. So stellen Herz-Kreislauferkrankungen in Deutschland gegenwärtig eine weit verbreitete Todesursache dar. Aus diesem Grund sind die rechtzeitige Erkennung und Behandlung extrem wichtig, genauso wie vorbeugende Maßnahmen. Wer in die Risikogruppe fällt, sollte sich schon früh in seinem Leben im Hinblick auf die Entstehung, Diagnose und Therapien informieren.

Bluthochdruck als Ursache für Herz-Kreislauferkrankungen

Bluthochdruck hat sich mittlerweile zu einer Volkskrankheit in der westlichen Welt entwickelt. So leiden alleine in Deutschland etwa 20 Millionen Bürger an einem erhöhten Blutdruck. Da sich am Anfang in den meisten Fällen keine Beschwerden zeigen, bemerken es die betroffenen Personen oft zu spät. Allerdings gehen mit dem Bluthochdruck gefährliche Auswirkungen auf den menschlichen Körper einher. So steigt mit einem dauerhaft erhöhten Blutdruck die Gefahr für Schäden an lebenswichtigen Organen wie:

  • Augen
  • Gehirn
  • Herz
  • Nieren

Da die Ursachen für Bluthochdruck sehr vielfältig sein können, ist eine regelmäßige Überprüfung sinnvoll. Für diese Maßnahme hat sich ein Blutdruckmessgerät als hilfreich erwiesen. Des Weiteren können die Veränderung eines ungesunden Lebensstils sowie Medikamente den Bluthochdruck permanent senken.

Weitere Auslöser für Herz-Kreislauferkrankungen

Neben dem Bluthochdruck ist auch die Arteriosklerose oder Arterienverkalkung für Herz-Kreislauferkrankungen verantwortlich. Dabei kommt es zu Ablagerungen an der Innenwand der Blutgefäße, welche aus Blutbestandteilen, Fett und Kalzium bestehen. Diesbezüglich ist ebenfalls die Gefäßmuskelschicht betroffen, sodass sie im Verlauf der Zeit weniger elastisch wird. Dadurch kommt es zu folgenschweren Einschränkungen bei der Durchblutung. Als Folgen können sich koronare Herzkrankheiten und Herzschwäche einstellen, genauso wie Herzinfarkte und Herzrhythmusstörungen. In diesen schwerwiegenden Fällen ist der Gang zum Kardiologen obligatorisch. Herzspezialisten sind normalerweise in größeren Krankenhäusern und Kliniken tätig.

Vermeidbare Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen

Um das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen zu verringern, hat sich die Umstellung der Lebensbedingungen als hilfreich bewährt. Dazu gehört das Aufhören mit dem Rauchen und übermäßige Trinken von Alkohol. Aber auch ungesunde Ernährungsweisen und Übergewicht sind zu vermeiden, da diese zu Bluthochdruck, hohen Cholesterinwerten und Zuckerkrankheit führen können. Ein Mangel an Bewegung lässt sich durch regelmäßige Sporteinheiten ausgleichen. Darüber hinaus können psychosoziale Stressfaktoren die Herz-Kreislauferkrankungen auslösen. Als Ausgleich für Stress dienen Meditation und lange Spaziergänge in der Natur.

Fazit

Wer nicht unter den schädlichen Auswirkungen von Herz-Kreislauferkrankungen leiden möchte, der sollte seine Lebensumstände gründlich analysieren. Mit geeigneten Maßnahmen zur Erkennung der Probleme lassen sich diese Krankheiten in den meisten Fällen gut therapieren.

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